Nachfolge in der Familie
Wenn das Lebenswerk in der Familie weitergeht — mit allen Freuden und allen Konflikten, die das mit sich bringt.
Mehr erfahrenWenn die Zeit kommt, weiterzugeben.
Die Übergabe ist die Phase, die jeder Geschäftsführer einmal durchläuft — und für die kaum einer wirklich vorbereitet ist. Verkauf, Nachfolge in der Familie, MBO. Es geht um Werte, um Steuern, um Identität. Und am Ende um die Frage, wer das Lebenswerk weiterführt — und ob man bereit ist, es jemand anderem zu überlassen.
Die fünfte Phase ist die persönlichste. In allen Phasen davor ging es ums Unternehmen. Hier geht es zum ersten Mal um den Geschäftsführer selbst — um das, was bleibt, und um das, was er von sich selbst loslässt. Eine Übergabe ist juristisch ein Eigentumsübergang. Emotional ist sie eine Identitätsfrage. Und kaum jemand wird darauf vorbereitet, weil keiner darüber reden will, bevor es so weit ist.
Die häufigsten Fehler in dieser Phase entstehen nicht aus Unwissenheit, sondern aus Verdrängung. Die Vorbereitung wird verschoben, weil der richtige Zeitpunkt nie kommt. Die Bewertung wird umgangen, weil sie unangenehme Wahrheiten zutage fördert. Das Gespräch mit der Familie wird vermieden, weil dort alte Konflikte liegen, die niemand öffnen will. Und am Ende fällt die Übergabe zusammen mit einer anderen Phase — Krankheit, Krise, Streit — und wird zu einer schlechten Übergabe, weil sie zur falschen Zeit geschehen muss.
Diese Phase verlangt nach jemandem, der die Mechanik beherrscht — Bewertung, Verkaufsverhandlung, Erbschaftsteuer, Übernahmemodelle — aber genauso die Person sieht, die übergibt. Wer den Geschäftsführer in dieser Phase nur als Verkäufer behandelt, hat das Wesentliche nicht verstanden. Übergabe gelingt, wenn beide Ebenen — die strukturelle und die persönliche — zusammen geführt werden.
Situationen dieser Phase
Wenn das Lebenswerk in der Familie weitergeht — mit allen Freuden und allen Konflikten, die das mit sich bringt.
Mehr erfahrenWenn der externe Verkauf der richtige Weg ist — und die Frage, an wen man verkauft, mindestens so wichtig ist wie der Preis.
Mehr erfahrenWenn die eigene Geschäftsführung das Unternehmen übernimmt — und die Frage ist, wie das fair, finanzierbar und tragfähig wird.
Mehr erfahrenWenn ein externer Geschäftsführer mit Beteiligung das Unternehmen übernimmt — eine Mischform mit eigener Mechanik.
Mehr erfahrenWenn der erste ehrliche Wert auf den Tisch muss — bevor Verhandlungen beginnen, bevor Erwartungen sich verselbständigen.
Mehr erfahrenWenn das Unternehmen verkaufsfähig gemacht werden muss — Strukturen, Verträge, Abhängigkeiten, die den Wert bestimmen.
Mehr erfahrenWenn weder Familie noch Management übernimmt — und die Frage ist, was mit dem Unternehmen geschieht, wenn der Gründer geht.
Mehr erfahrenWenn die juristische Übergabe vollzogen ist und die innere noch aussteht. Was kommt nach dem Unternehmen, wenn das Unternehmen Sie war?
Mehr erfahrenWas bei uns anders ist
M&A-Berater optimieren den Preis. Steuerberater optimieren die Steuerlast. Beides ist wichtig. Aber kaum jemand schaut den Menschen an, der gerade sein Lebenswerk weggibt — was er dabei loslässt, was er behalten will, woran er hängt, was er nicht ausgesprochen hat. Wir tun das. Weil eine gute Übergabe ohne den Menschen nicht möglich ist.
Wir wissen, wie sich die ersten Wochen nach der Übergabe anfühlen — als Verkäufer, als Käufer, als nachfolgender Geschäftsführer. Wir wissen, was schiefgeht und woran es liegt. Das ist kein Lehrbuchwissen.
Viele Beratungen enden, wenn die Verträge unterschrieben sind. Bei Übergaben ist das der Moment, in dem die schwierigste Phase erst beginnt — die persönliche. Wir bleiben, wenn der Nachfolger zum ersten Mal eigene Entscheidungen trifft, die der Vorgänger anders getroffen hätte. Wenn die Familie sich neu sortieren muss. Wenn der frühere Geschäftsführer entdeckt, dass das Loslassen schwerer ist als die juristische Übergabe.
Vertraulich. Persönlich. Ohne Verpflichtung.