Krise erkennen
Wenn die ersten Anzeichen da sind und die Frage ist, ob es eine Schwankung ist — oder der Anfang von etwas Größerem.
Mehr erfahrenWenn der Boden unter den Füßen schwankt.
Eine Krise kommt selten plötzlich. Aber sie wird oft spät erkannt — und noch später ausgesprochen. Liquiditätslücke, Kundenwegfall, Bankgespräch unter Druck. Was jetzt zählt: schnell handeln, klar kommunizieren, das Richtige zuerst tun. Und dabei nie alleine entscheiden müssen.
Die vierte Phase ist die einsamste — und die, in der die Einsamkeit am gefährlichsten ist. Wer in der Krise alleine entscheidet, entscheidet falsch. Nicht aus mangelnder Kompetenz, sondern aus mangelndem Gegenüber. Im Stress wird der Blick eng, die Optionen schrumpfen, der Wille zum Aussitzen wächst. Und Aussitzen ist in einer ernsten Lage der teuerste Fehler.
Eine Sanierung ist selten ein einzelnes Problem. Sie ist ein System aus verketteten Themen: Liquidität fällt, Bank wird nervös, Mitarbeiter spüren etwas, Lieferanten zögern, Kunden fragen nach. Jede Reaktion verstärkt die anderen. Was gestern noch eine Liquiditätsfrage war, wird heute zur Vertrauensfrage und morgen zu einer Reputationsfrage. Wer in dieser Verkettung alleine steht, sieht die Verbindungen oft nicht mehr.
Diese Phase verlangt nach jemandem, der ruhig bleibt, wenn alle anderen es nicht mehr sind. Der die unbequemen Fragen stellt, weil sie sonst niemand stellt. Der das, was schon lange gesagt werden müsste, mit ausspricht. Und der in den Gesprächen mit Bank, Anwalt, Insolvenzverwalter nicht erst eingearbeitet werden muss — sondern schon weiß, wie es läuft.
Situationen dieser Phase
Wenn die ersten Anzeichen da sind und die Frage ist, ob es eine Schwankung ist — oder der Anfang von etwas Größerem.
Mehr erfahrenWenn umgebaut werden muss, während die Maschine läuft — Personalstrukturen, Geschäftsfelder, Kostenseite.
Mehr erfahrenWenn der Cashflow nicht mehr reicht und jede Woche eine neue Entscheidung verlangt, die früher nicht hätte fallen müssen.
Mehr erfahrenWenn die Bank das Gespräch sucht — oder Sie es führen müssen, weil sie sonst zu eigenen Schlüssen kommt.
Mehr erfahrenWenn ein Großkunde wegbricht oder ein Schlüssellieferant ausfällt — und das Geschäftsmodell darunter ins Wanken gerät.
Mehr erfahrenWenn der vorinsolvenzliche Sanierungsrahmen das richtige Werkzeug ist, weil eine außergerichtliche Lösung nicht mehr trägt.
Mehr erfahrenWenn die Insolvenzgefahr im Raum steht — und der Geschäftsführer wissen muss, welche Auswege noch tragen und welche nicht.
Mehr erfahrenWenn die Sanierung mit eigenem Steuer geführt werden soll — ein Werkzeug mit hohem Anspruch und großen Chancen.
Mehr erfahrenWenn die vorbereitete Sanierung unter dem Schutz des Gerichts der richtige Weg ist — vor dem Vollausbruch der Krise.
Mehr erfahrenWas bei uns anders ist
In der Krise ist das gefährlichste, was Berater tun können: dem Geschäftsführer das sagen, was er hören will. Wir sagen, was Sie wissen müssen. Auch wenn es bedeutet, dass eine Wunschoption nicht mehr trägt. Auch wenn es bedeutet, dass das Gespräch mit der Bank schneller stattfinden muss als geplant. Lieber unbequem ehrlich als bequem zu spät.
Sanierung verlangt Praxiswissen. Wir haben Sanierungen geführt, Insolvenzpläne geschrieben, mit Insolvenzverwaltern verhandelt — und wir wissen, wo die menschlichen Bruchstellen liegen, die in Lehrbüchern nicht stehen.
In der Krise ziehen sich viele zurück — Berater, Steuerberater, manchmal auch Anwälte. Wir bleiben. Auch im Bankgespräch, das schwierig wird. Auch in der Mitarbeiterrunde, in der die Wahrheit ausgesprochen werden muss. Auch dann, wenn das Verfahren eröffnet ist und der Insolvenzverwalter im Haus sitzt. Sie tragen die Verantwortung. Aber Sie tragen sie nicht allein.
Vertraulich. Persönlich. Ohne Verpflichtung.